#48: Glutenfreies Brot

Brot3

Ich habe mich nach langer Zeit mal wieder an einem Brot versucht – wenn ich „Getreide“ zu mir nehme, dann sind es maximal die Pseudogetreide Quinoa, Buchweizen und Amaranth (sie gehören anderen Pflanzengattungen an statt dem Getreide) und darüber hinaus sämtliche Reissorten – vom Basmatireis bis zum Wildreis.

Glutenhaltiges Getreide (wie Weizen, Emmer, Einkorn, Dinkel, Roggen, Hafer, etc.), aber auch solche mit zum Teil großen Mengen an gluten-ähnlichen Proteinen – wie etwa Hirse und Mais – nehme ich bereits seit Jahren gar nicht mehr zu mir.
Die wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen zweifelsohne, dass bestimmte Proteinstrukturen im Gluten die menschliche Darmbarriere zerstören und so Tür und Tor für Allergien und Autoimmunerkrankungen öffnen. Bei einem alarmierten Immunsystem können auch die gluten-ähnlichen Proteine zum Problem werden…

Die oben genannten Pseudogetreide enthalten nach derzeitigem Wissensstand keinerlei gluten-ähnliche Eiweiße, Reis lediglich 5%, wodurch er für die meisten Menschen jedoch verträglich ist.

Da es all diese Körner auch als Mehle gibt, kann man sie sehr gut zum Backen benutzen – auch „glutenfrei“ muss man also nicht auf jegliche Leckereien verzichten!

Hier das Rezept:

200 gr Buchweizenmehl,
200 gr Reisvollkornmehl,
100 gr Kastanienmehl,
1 Tüte Quinoa-Sauerteig,
1 Tüte Hefe (9 gr),
450 ml handwarmes Wasser,
einen gehäuften TL Salz,
Fett für die Backform (z.B. Palmfett, Kokosfett)

Alle trockenen Zutaten vermischen und das handwarme Wasser hinzugeben. Alles gut vermengen und in die gefettete Backform geben. Das Ganze dann im Ofen bei Licht etwa eine halbe Stunde gehen lassen, danach den Ofen auf 200 Grad schalten und das Brot langsam zum Backen bringen. Nach etwa 60 – 70 Minuten ist es fertig. Auskühlen lassen – fertig!

Lecker!

Arne