#51: Gesund = öde?!

Wenn ich Bekannten oder Coaching-Teilnehmern erzähle, wie sich meine Ernährung gestaltet, bemerke ich immer wieder unterschwellig – oder auch ganz direkt – wie wenig sich die meisten vorstellen können, dass mir meine Ernährungsweise gefällt und sie für mich keineswegs einen schmerzhaften Verzicht darstellt.

Natürlich sind es für mich gerade die Ergebnisse, die mich so motiviert an meiner Ernährung festhalten lassen, wie das verlässliche alltägliche hohe Maß an Energie – ohne Einbruch während des Tages – die deutliche sportliche Leistungsfähigkeit, ein nahezu selber wählbares Gesundheitslevel, geistige Klarheit, aber natürlich auch die innere Zufriedenheit durch die Gewissheit, meinem Körper und der Umwelt etwas Gutes zu tun – und mich nicht von der Nahrungsmittelindustrie für blöd verkaufen zu lassen…!

Selbstverständlich ist meine Form der Ernährung das Ergebnis jahrelangen Optimierens und Herantastens an eine hochbasische, vitamin- und mineralreiche, stark entgiftende und hoch-energetisierende Ernährungsweise. Aber genau das war auch mein Ziel.

Ich wollte mich nicht mehr ernähren wie 98 % meines Umfeldes – mit manipulierten „Nahrungs“mitteln, künstlich und chemisch verfeinerten Industrieprodukten, die mit einer natürlichen Ernährung und langfristiger Gesundheitsförderung nicht im Geringsten etwas zu tun haben. Hier zählt zumeist nur der Profit – und die Gier der Abnehmer…

Seht euch nur einmal um in der Gesellschaft…Krebserkrankungen jeglicher Art greifen nur so um sich und die Zahlen der „Zivilisationskrankheiten“, wie Diabetes, Fettleibigkeit, Herz- & Kreislaufprobleme sowie der allgemeinen Krankheitsanfälligkeit und sämtlicher Formen von (Nahrungsmittel-) Allergien explodieren regelrecht.

Natürlich spielen in dieser unschönen Entwicklung auch die Umweltgifte eine große wichtige Rolle – um diese geht es heute aber nicht.

Ich bin fest davon überzeugt dass ein sehr Großer Teil der heutigen Krankheitszustände unserer „modernen“ Ernährungs- und Lebensform zuzurechnen ist – und meine Motivation ist es daher, mich nicht unwissentlich zu einem weiteren „Opfer der Zivilisation“ machen zu lassen!

Aber natürlich darf das ein jeder für sich selbst entscheiden…

Eines steht allerdings fest: Macht man alles genauso wie sein Umfeld, so kann man natürlich auch keine grundlegend besseren Ergebnisse erwarten…

Möchtest du gesund werden und bleiben, so musst du dein Anliegen definitiv selber in die Hand nehmen – in unserer Gesellschaft hat nämlich keiner der mächtigen großen Konzerne (konventionelle Nahrungsmittelindustrie, „Gesundheits“wesen, Pharma-Industrie, etc.) auch nur einen Hauch von Interesse daran dass du gesund bist… so ist es leider wirklich!

Heute stelle ich euch daher die Form der Ernährung vor, die meines Erachtens das größte Gesundheits- und Genesungspotenzial birgt – und zudem auf der menschlichen Genetik und einer naturnahen Lebensweise beruht. Diese Form der Ernährung ist eine ganz einfache – und vielleicht ist auch gerade das ihr „Geheimnis“…für mich funktioniert sie wunderbar. Deshalb möchte ich sie auch niemandem vorenthalten!

Als Nahrungsmittelgruppen finden dabei die Dinge Einzug in den Speiseplan, die dem Menschen von Natur aus zur Verfügung stehen:

Obst & Gemüse, Nüsse & Samenkerne, Fleisch, Fisch und Eier sowie grünes Blattgemüse.

Und genau diese Nahrungsmittelgruppen sind es auch, die uns problemlos angemessen mit allen benötigten Nährstoffen versorgen können, die wir für einen voll funktionsfähigen, leistungsstarken und widerstandsfähigen Körper benötigen!

Hinzu kommen bei mir noch ein paar Kompromisse, wie gute kaltgepresste Fette, hochqualitative Nussmuse oder einige prozessierte, bzw. vermahlene Nahrungsmittel wie Kastanienmehl, Leinmehl, VOLLrohrzucker, o.Ä.

Ich beginne meinen Tag stets mit einem oder zwei großen Gläsern gefiltertem Wasser – gerne auch mit einer halben gepressten Zitrone oder einer Limette darin. Ein Spritzer Ahornsirup gibt dem Ganzen eine angenehm milde Süße. Dies regt den Stoffwechsel nach der Nachtruhe an und unterstützt die Eliminations- und Entgiftungsvorgänge.

Zumeist frühstücke ich zweimal nacheinander – etwa im Abstand von einer bis zwei Stunden.

Das erste Frühstück sieht stets so aus, dass ich nur Obst zu mir nehme. Ich liebe es – besonders jetzt im Sommer – mich an frischem reifen Obst satt zu essen. Es gibt kein Kraft gebenderes, entgiftenderes und leichter verdauliches Frühstück in meinen Augen.
Aus diesem Grund habe ich auch IMMER viel frisches Obst zuhause.

Obst

Da das Obst den Magen aufgrund der schnellen Verdaulichkeit schon bald wieder verlassen hat, bekomme ich nach etwa ein bis eineinhalb Stunden wieder Hunger.

Wer der Ansicht ist, dass Obst unverträglich ist, bzw. zu Verdauungsungereimtheiten führt, der kann sich gerne einmal mein Video zu der richtigen Verzehrreihenfolge unserer Nahrungsmittel anschauen…

Zum zweiten Frühstück gibt es dann noch einmal nur Obst oder Obst mit Nüssen, Obst mit Nussmus (auch sehr lecker mit Trockenobst – z.B. Datteln, die ich auch immer im Hause habe), hin und wieder backe ich mir auch einen Kastanienmehl-Zimt-Ofenfladen, Pancakes mit Kastanienmehl und Ei sind auch sehr lecker, Crepes mit Kartoffelmehl und Ei ebenfalls – oder ich esse Gemüse mit Nüssen oder Nussmus.

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Sobald eine Mahlzeit stärke-, fett- oder eiweißhaltiger ist, dauert auch das Sättigungsgefühl länger an als bei reinem Obst-Verzehr. Daher ist meine nächste Mahlzeit dann das Mittagessen.

Ich stelle sowohl mein Mittagessen, wie auch das Abendbrot zumeist aus den gleichen Kategorien zusammen – und innerhalb dieser bestehen dann enorm viele Kobinationsmöglichkeiten, die es definitiv nicht langweilig oder öde werden lassen.

Ich esse zu diesen Mahlzeiten stets eine große Menge gemischtes Gemüse, dabei achte ich zwecks Sättigung darauf, dass immer eine ausreichende Portion möglichst stärkehaltigen Wurzelgemüses, oder selten einmal Hülsenfrüchte, dabei sind. Hin und wieder backe ich auch etwas mit Kastanienmehl. Nach Getreideverzehr muss ich immer wieder eine verstärkte Antriebslosigkeit und teils deutliche Abgeschlagenheit feststellen, weshalb diese Nahrungsmittel höchstens einmal als seltene „Ausnahme“ Verwertung finden.

HMs

(li.: Kastanienmehl“pizza“ mit Mandelmus“käse“- man denkt halt um…)

Im deutlichen Großteil der Fälle besteht mein Mittagessen aber aus Gemüse der Saison, zu dem es immer frisches Blattgemüse gibt, verschiedene Kräuter und gutes klatgepresstes Öl, etwa Leinöl, Schwarzkümmelöl, Olivenöl, ganze Oliven oder Avocado.

Mittag
Dazu gibt es dann noch eine angemessene Portion zusätzlich sättigenden hochqualitativen Proteins. Oft ist dies Geflügel in verschiedenster Form, manchmal sind es Eier, selten Rind und noch seltener Hülsenfrüchte (die aber wegen ihrer nicht kompletten Eiweißwertigkeit eh nicht wirklich zum „hochqualitativen Protein“ zählen – und auch so bringen sie die eine oder andere nicht optimale Eigenschaft für den menschlichen Verdauungstrakt mit sich).
Von Fisch habe ich mich nach meiner Quecksilbervergiftungsvorgeschichte und einigen aussagekräftigen Selbstversuchen letztendlich leider verabschieden „müssen“.

Sehr einfach in der Zubereitung ist sämtliches TK-Gemüse, dass im Siebaufsatz gedünstet, eine immer gern genommene Beilage zu dem sättigenderen Wurzelgemüse und dem Protein darstellt.

Ein solches Mittagessen angemessener Menge sättigt mich dann zwischen drei und fünf Stunden lang.

TK snack

Als möglicher Zwischensnack am Nachmittag eignet sich sehr gut jegliches Gemüse (in Rohform), das sich sehr schmackhaft mit Nüssen oder Nussmus kombinieren lässt. Manchmal esse ich auch bereits schon zum Mittag mein Gemüse, und den Salat ohnehin, roh.

Abends gibt es dann entweder die Reste des Mittagessens (ich mache mittags oft extra die doppelte Menge…) oder ich stelle mir eine neue Mahlzeit aus den oben genannten Nahrungsmittelgruppen zusammen.

Letztendlich kristallisiert sich immer und immer wieder heraus, dass ich mit einer Ernährung aus viel Obst und Gemüse, moderaten Mengen Nüssen, Samenkernen, Fleisch und Eiern, guten Fetten, viel Blattgemüse und Kraütern sowie Kastanienmehl zum Backen am leistungsfähigsten und verlässlich gesund bin und bleibe. Und das wäre mit Sicherheit bei sehr sehr vielen anderen Menschen ganz genauso…

Diese Nahrungsbestandteile entsprechen so im Großen und Ganzen dem Grundgedanken der klassischen Paleo-Ernährung (Steinzeiternährung/ caveman-diet), wobei ich meinen Fettverzehr überschaubar und auch den Konsum tierischer Produkte im Rahmen halte.

Ist mir einmal nach etwas Süßem, so bieten sich mir mit ein wenig Kreativität auch dafür ausreichend Optionen – also wieder nichts öde… 😉

Getreide jeglicher Form machen sich deutlich negativ auf meinen Energiehaushalt und das Gesamtbefinden bemerkbar. Aus gleichem Grund habe ich sämtliche Milchprodukte aus meiner Ernährung verbannt. Die gesundheitlichen Nachteile dieser beiden Nahrungsmittelgruppen findet man schnell über google oder youtube heraus, falls mehr Informationsbedarf besteht…ein Geheimnis sind diese Fakten jedenfalls nicht… .

Ich meide ebenfalls alle Zucker enthaltenden Produkte (raffinierter Zucker!) und alle „Fertigprodukte“ an sich, die viel zu viele, künstliche, unbekannte und oft unverträgliche Bestandteile enthalten. Aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften esse ich eher selten Hülsenfrüchte. Wichtig ist es mir, wie bereits erwähnt, auf gesunde Fette zu achten. Zum Durstlöschen trinke ich viel gefiltertes Wasser und vertretbar gesüßte Kräutertees oder auch gerne frisch gepresste Säfte.

Ich habe mir irgendwann einmal vorgenommen, mir nicht länger von der Nahrungsmittelindustrie ihre „Überraschungspakete mit Langzeitwirkung“ vorsetzen zu lassen – und dann als Dank wahrscheinlich noch eines Tages mit offenen Armen von der Pharma-Industrie „Willkommen geheißen“ zu werden…

Daher – und weil ich mich so eben am energiereichsten und gesundheitlich am wohlsten fühle – werde ich den Rest meines Lebens selber bewusst entscheiden, welche Substanzen ich in meinen Körper einbringe, bzw. welche eben nicht…

Ich wünschte, ein jeder wüsste, zu welch enormem Teil sich die Gesundheit „lediglich“ dadurch – durch die tägliche Ernährung mit natürlichen, gesunden, menschgerechten LEBENsmitteln – ins Positive kehren und auf bemerkenswerte Weise noch weiter pushen lässt. Wenn man (schwer) krank ist, klappt dies ganz besonders, aber auch wenn man lediglich „Feintuning am eigenen Leibe“ betreiben möchte…

Die Basis der heutigen modernen Ernährung besteht leider vornehmlich aus den Säulen Getreide (und hier allen voran dem ausgesiebten Weizen), Milchprodukten, (ungesundem) Fett und raffiniertem Zucker in all seinen Formen.

Dies sind keineswegs Substanzen, von denen man sich eine Gesundheitsverbesserung oder -erhaltung erhoffen braucht – ganz im Gegenteil…

Überlege dir also besser rechtzeitig, woraus du Tag für Tag und Jahr für Jahr deine neuen Körperzellen aufbauen willst!

Um die oben erwähnten Umweltgifte zu minimieren, versorge ich mich nur mit biologischen Nahrungsmitteln – aber auch das ändert an gewissen nachteilhaften Eigenschaften bestimmter Nahrungsmittel nichts… und auch in meinen Coachings werden immer und immer wieder bestimmte Nahrungsmittelgruppen als „Probleme“ deutlich:

Getreide, Milchprodukte, falsche Fette, raffinierter Zucker.

Kontaktiere mich gerne für ein Ernährungs- oder Entgiftungscoaching und beginne auch DU, DEINE Gesundheit selber in die Hand zu nehmen!

DU hast die Wahl – denn es ist DEIN Körper!

Ich helfe dir dabei gerne!

Beste Grüße,

Arne

 

Arne