Körperliche Folgen der Quecksilbervergiftung

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Wer die  bisherigen Informationen über das Quecksilber – und seine Wirkweise im Körper – gelesen hat, sollte eigentlich nicht mehr an der indiskutablen Tatsache zweifeln können, dass Quecksilber ein oft unterschätztes Gift ist und durch den heutigen Einsatz mittlerweile eine ernst zu nehmende Gesundheitsbedrohung für die Menschheit darstellt.

Je nach Exposition und Giftquelle kann die Aufnahmemenge und -geschwindigkeit deutlich variieren.
Die Symptome – und gerade die Intensitätszunahme dieser – hängt ebenfalls von der Art der Belastung ab.

Für eine akute Quecksilbervergiftung stehen schulmedizinisch meist gewisse Gegengifte bereit, die dann per Infusion, Injektion oder auch oral verabreicht werden, das Quecksilber auf chemische Weise im Körper einfangen wird und dieses danach den Körper auf natürlichem Wege verlässt.
Ganz anders sieht es leider mit der chronischen Quecksilbervergiftung aus. Diese wird schulmedizinisch leider zumeist (noch) ignoriert und zum großen Teil noch immer bestritten oder angezweifelt – ein skurriler und trauriger Fakt!

Stößt man also als Betroffener auf diese Ursache seiner Gesundheitsprobleme (und das wird wohl selten genug passieren…), so steht man in den meisten Fällen von Schulmedizin und Krankenkasse (denn die orientiert sich zumeist an den schulmedizinischen Aussagen…) verlassen da – die alter-native Medizin bietet jedoch glücklicherweise effektive Wege, um den Körper zu entgiften und diese hochgiftige Umweltgift-Belastung loswerden zu können.

Nachfolgend werde ich einige Hintergründe und mögliche körperliche Symptome der Quecksilber-Vergiftung verdeutlichen.  


Die Akute Quecksilbervergiftung


Wie schon beschrieben, gibt es durchaus Fälle einer akuten Quecksilbervergiftung – wenn auch nicht ansatzweise so häufig wie die der chronischen Vergiftung. Es wird geschätzt, dass auf einen akut Vergifteten ungefähr 100.000 (!) chronisch vergiftete Menschen kommen (selbstverständlich in unterschiedlich starker und gesundheitlich belastender Ausprägung…).

Aufgrund der Tatsache, dass heute fast jeder Amalgam-Füllungen trägt, geimpft wird und in dem ein oder anderen Haushalt auch Energie-Sparbirnen in die Lampen – und belasteter Fisch auf den Tisch – kommen, ist diese hohe Zahl allerdings kein Wunder!

Zu allem Überfluss wird eine Quecksilberbelastung nun auch noch – entweder in der Schwangerschaft, direkt über die mütterliche Plazenta oder (mit indirekten Folgen) über eventuelle genetische Defekte im Erbgut eines der (oder beider) Elternteile vererbt.

Wenn es zu einem Fall der akuten Vergiftung kommt, so findet dies meist an den jeweiligen Arbeitsplätzen in der Industrie oder in gewissen Laboren, Entsorgungs- oder Produktionsstätten statt. Natürlich kann es aber auch bei der Amalgamentfernung oder -erneuerung oder eben bei häuslichen Missgeschicken mit Energiesparlampen und veralteten Thermometern zu diesen gefährlichen Belastungen kommen.
In den selteneren Fällen gibt es akute Vergiftungen nach dem Verzehr von belasteten Nahrungsmitteln (wie zum Beispiel das Minamata-Unglück).

Meist handelt es sich bei der Quelle für eine solche akute Vergiftung – und aus Unwissenheit der Betroffenen – um eine unsichtbare und unbemerkte Gesundheitsgefährdung durch einmalige hohe Überschreitungen gewisser Sicherheits-Richtwerte (und hierbei ist es in den meisten Fällen der geruchlose und nicht sichtbare Quecksilber-Dampf der aus unterschiedlichstenen Quellen aufgenommen wird).

Oftmals wissen die betroffenen Personen, die danach zum Teil ernste Krankheitssymptome entwickeln, jedoch nicht, was die Ursache für ihr Leiden ist.

Anders ist es, wenn Quecksilber verschluckt wurde – zum Beispiel im Falle von kindlicher Neugier nach Zerbrechen eines Thermometers (hier ist aber auch eher der Dampf das Problem) – oder bei Selbstmordabsichten. Letztere werden zumeist überlebt, da die metallische Form des Quecksilbers vom Körper über den Darm nur zu sehr geringen Mengen aufgenommen wird (siehe Quecksilber-Formen).

Kommt es nun also zu einer akuten Quecksilberbelastung, dann können die körperlichen Folgesymptome je nach aufgenommener Menge auch verschieden stark ausfallen – und durchaus auch tödlich.
Mögliche Beschwerden sind hierbei Entzündungen sämtlicher Schleimhäute im Körper. Vor allem der dem Giftstoff direkt ausgesetzte Magen-Darm-Trakt ist hiervon oft betroffen – aber auch der Lungen-, Nasen- und Augenbereich sowie der Rachen- und der gesamte Mundraum. Meistens entwickeln sich blutige Entzündungsverläufe mit starken Schmerzen – im Magen-Darmbereich dann oft mit wahren Koliken, Krämpfen und zum Teil starkem Brech-Durchfall.

Im Bereich der Atemorgane kann es zu Lungenentzündungen und schwersten Bronchitisformen kommen. Asthmaartige Anfälle und Atemnot sind ebenfalls keine Seltenheit. In vielen Fällen wurden außerdem Kreislaufzusammenbrüche und umfangreiche Muskelkrämpfe protokolliert. Ebenfalls sind die Nieren und die Leber fast immer von der Vergiftung betroffen. Die Nieren sind jedoch wesentlich empfindlicher als die Leber – aber auch hier können sich Beschwerden und Schädigungen einstellen. Im schlimmsten Fall kann es zum Organversagen bis hin zum nachfolgenden Tod kommen.  


Die Chronische Quecksilbervergiftung


Wie bereits angedeutet, kommt diese wesentlich häufiger als die akute Form vor – ist dafür aber leider genauso verhältnismäßig unbekannt.
Wie auch in meinem Fall (siehe Meine Geschichte oder mein e-Book ), fällt die Diagnose dieser schleichenden Vergiftungsart, die die Gesundheit nach und nach auf unterschiedliche Weise beeinträchtigt – bis sie schließlich oft komplett zum Erliegen kommt – leider nicht in den Kompetenzbereich der meisten Ärzte…

In der deutlichen Mehrzahl der Vergiftungsfälle bleibt diese unentdeckt, damit unbehandelt – und viel schlimmer noch – oftmals verschlechtert sich der Zustand weiterhin (da die Giftquelle, z.B. das Zahn-Amalgam, ja weiterhin bestehen bleibt). Mit einer symptomunterdrückenden Therapie ( wie sie heute ja leider oftmals lediglich stattfindet) wird man in einem solch chronischen Vergiftungsfall nun leider keine Ergebnisse erzielen – oder nur kurzfristig und oberflächlich.
Unterschwellig ist der Körper weiterhin der Giftbelastung ausgesetzt – und häuft Tag für Tag weiterhin Giftstoffe an, die die Gesundheit zunehmend verschlechtern.

Hat man nun das Glück, zu wissen, was die Ursache der gesundheitlichen Probleme ist, sollte man eine umfassende ganzheitliche Entgiftung mit den gewissen biochemisch speziell gearteten Substanzen durchführen.
Diese können komplett natürlichen Ursprungs – oder ähnlich (bzw. gleich) wie die schulmedizinischen chemischen Substanzen bei der akuten Vergiftung sein.

Bei der chronischen Vergiftung – die bereits seit längerer Zeit besteht – liegen nicht selten bereits fortgeschrittene Folgeerkrankungen (oder lediglich funktionelle Störungen im Stoffwechselgeschehen) durch die Quecksilberbelastung vor.

Nach und nach behindert, verhindert oder beeinflusst dieses nämlich sämtliche Stoffwechsel-Vorgänge im menschlichen Organismus. Je nach persönlichen Gegebenheiten können so eine Vielzahl an verschiedenen Zipperlein, regelmäßige schwere Krankheitssymptome, eine latente Krankheits- und Ansteckungsneigung bis hin zu wirklich ernsten dauerhaft präsenten Gesundheitsproblemen jeglicher Art entstehen.

Meist verschlechtert sich der Allgemein-Gesundheits-Zustand so schleichend, dass einem eines Tages erst richtig deutlich wird, was man eigentlich für umfangreiche Gesundheitsprobleme hat.
Dann hat sich die Vergiftung aber nicht selten schon so manifestiert, dass man diese auch sehr umfangreich, konsequent und (manchmal leider) sehr langwierig therapieren muss.

Bei der chronischen Quecksilbervergiftung kann die gesamte Streubreite an Intensität, Häufigkeit und zeitlicher Entwicklungsdauer der nahezu unbegrenzten Gesundheitsprobleme beobachtet werden. All diese sind sehr von den persönlichen Faktoren wie der erblichen Vorbelastung, der eigenen zusätzlichen Belastung durch Nahrungsaufnahme, Zahnfüllungen, Impfungen, der körperlichen Konstitution, der Empfindlichkeit gegenüber dem Quecksilber, der Dauer und dem Grad der bestehenden Belastung, etc. abhängig.

Dieser Umstand macht es auch so schwer – bzw. nahezu unmöglich – verschiedene Quecksilber-Vergiftungs-Verläufe und -Symptome miteinander zu vergleichen oder Pauschalaussagen treffen zu können. Kommen wir nun zu den körperlichen Folgen der Quecksilber-Belastung.  


Neurologische Folgen des Quecksilbers


eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft des Quecksilbers ist es, sich (unter anderem) innerhalb der Körperzellen anzureichern.
Hier entfacht es dann seine Wirkung, indem es das so genannte Tubulin (Transportprotein innerhalb der Zelle) blockiert. Daraus kann ein gestörter Transport der Neurotransmitter resultieren, der dann wiederum die reduzierte oder gänzlich ausbleibende Reizübertragungsfähigkeit der belasteten Zellen zur Folge haben kann. Zudem kann es beim Vorhandensein von Quecksilber in der Zelle zur Unterversorgung mit Nährstoffen kommen, die dann nur noch bedingt oder gar nicht mehr bis in den Zellkern transportiert werden können (wie Aminosäuren, Fette, Mineralien und Vitamine). Dieser Zustand kann sogar so weit fortschreiten, dass die Nervenzellen komplett absterben.
Fehlen gewisse Nährstoffe nun über einen längeren Zeitraum, so kann es zum Dauer-Erregungszustand der Zellen kommen.
Eine Folge der fehlgeleiteten Reizübertragung kann dann der so genannte Tremor Merkurialis sein. Hierbei handelt es sich um ein leichtes bis schweres Zittern oder Zucken gewisser Körper-Muskulatur-Partien. Das Zucken wird zumeist in der Gesichtsmuskulatur bemerkt (zumeist Augenlider, Augenbrauenbereich, Lippen, etc.). Das Zittern wird vor allem an den Händen und Fingern deutlich.

Quecksilber führt nachweislich zu einem reduzierten Aminosäuretransport ins Gehirn und zur verschlechterten Auscheidung von Stoffwechsel- und anderen Umweltgiften. Vielmehr kommt es sogar zu einer vermehrten Einlagerung weiterer Giftstoffe, welche sich gegenseitig beeinflussen und um ein Vielfaches in der negativen Wirkung multiplizieren können.

Energieliefernde Substanzen werden schlechter aufgenommen und es kann zu undichten Stellen in den Kapillarwänden kommen.

Belastungswerte, die deutlich unter den offiziellen Grenzwerten liegen, zeigten, dass bereits diese ausreichend sind, um das Nervensystem und das Verhalten der Testpersonen auffallend zu beeinflussen.

Im Bereich der Zellen kann es aufgrund des Queckslibers, durch vermehrte Radikalbildung oder entsprechend eingeleitete Autoimmunvorgänge, zu einer Beschädigung oder der Zerstörung der den Nerv umgebenden Myelinschicht kommen. Das Ergebnis eines solchen Prozesses wäre die deutlich beeinträchtigte Reizweiterleitung der Nervenzelle – oder das komplette Ausbleiben dieser. Durch die negativ beeinflusste Reizweiterleitung können Symptome wie Schwindel, Gleichge-wichtsprobleme, Sprachstörungen oder Gedächtnis- sowie Konzentrationsstörungen die Folge sein.

Je nach Ausprägungsgrad der Zell-Beeinträchtigung und des Intoxikations-Zustandes können die betroffenen Personen an anhaltender innerer Nervosität, Unruhe, einem hektischen Auftreten und allgemeiner Anspannung leiden. In schweren Fällen kann sich dies bis zu dem Ausmaß eines epileptischen Anfalles oder anderweitiger Krämpfe entwickeln.

Viele quecksilberbelastete Personen berichten von lange anhaltenden lähmenden Erschöpfungszuständen – welche auf die Unterversorgung der Zellen mit Energieträgern zurückzuführen ist (erreichen nämlich zu wenig dieser Substanzen das Zellinnere, so können die Mitochondrien, die Energiekraftwerke der Zelle, auch keine oder nur zu wenig Energie erzeugen…).

Mittlerweile liegen Erkenntnisse vor, die eine Vielzahl der heute oftmals als unheilbar geltenden Erkrankungen (bei denen zumeist keinerlei Ursache bekannt ist…) mit dem Quecksilber aus den Amalgamfüllungen, der Nahrung und den Arzneimitteln in Verbindung bringen.

Auf alle derzeit bekannten – und mit einer Quecksilberbelastung in Verbindung gebrachten – Krankheitszustände einzugehen, würde hier bei Weitem den Rahmen sprengen. Aus diesem Grund möchte ich lediglich einige weitere auflisten.

Ich kann nur einem jeden anraten, sich näher mit den Hintergründen des entsprechenden persönlichen  Krankheitszustandes zu befassen – und über den Tellerrand der rein schulmedizinischen Behandlungsweise zu schauen.  

Es werden mittlerweile folgende Krankheitszustände mit einer Quecksilberbelastung in Verbindung gebracht:  

– die Alzheimerkrankheit
– Multiple Sklerose (MS)
– Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
– die Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung)
– das chronische Schmerzsyndrom (Fibromyalgie) sowie andere diffuse ganzkörperliche Schmerzzustände
– Kopfschmerzen und Migräne
– Neuropathien und Neuralgien
– jegliche Erkrankungen der Sinnesorgane
– psychische oder psychosomatische Erkrankungen
– das chronische Erschöpfungssyndrom (Chronische Müdigkeit, Chronic Fatigue SyndromeCFS)
– ausgeprägte Suchtneigungen
– Empfindlichkeit gegenüber Elektrosmog
– Nierenfunktionsstörungen (sowie auch jeglicher anderer Organe)
– Körperdrüsen- und Stoffwechselfunktionsstörungen
– Störungen des Herz-Kreislaufsystems
– jegliche Krankheiten sowie Funktionsstörungen des Verdauungssystems
– Chronische Infektionen mit Pilzen und Erregern, etc.  

Wie zu bemerken ist, gibt es nahezu keinen Krankheitszustand, der nicht durch eine Quecksilberbelastung hervorgerufen oder zumindest negativ beeinflusst werden kann.

Es ist selbstverständlich immer möglich, dass auch andere Aspekte die Ursache der Erkrankung bilden – oder mehrere, die Wechselwirkungen verschiedener Ursachen (körperliche oder vielleicht auch emotionale) – oder letztendlich deren ergänzende Wirkung, die dann eventuell die körperliche Toleranzgrenze überschreitet.

Natürlich können auch andere Umweltgifte hinter der Erkrankung stecken – ist man jedoch Träger von Amalgamfüllungen – oder war dies einmal, trug die Mutter Amalgamfüllungen oder bestand in irgendeiner Weise einmal Kontakt mit dem hochgiftigen Metall (man beachte ebenfalls die anderen Expositionsquellen wie Ernährung, Arbeitsplatz und Medikamente), so sollte dies auf jeden Fall in Betracht gezogen – und sinnvoll abgeklärt – werden.  

Es gibt keine einzige Erkrankung, die keine Ursache hat.

ALLES
auf dieser Welt funktioniert nach dem Ursachen-Wirkungs-Prinzip.  


Gehe ich also zu einem Arzt, der mir sagt, dass es für meine Krankheit keine (ihm bekannte) Ursache gibt, dann brauche ich mich eigentlich gar nicht erst von ihm behandeln zu lassen – wie hoch ist denn wohl die Wahrscheinlichkeit, dass die nun folgende Therapie zu einem Erfolg führt?!
Manchmal muss man eben ein wenig länger suchen bis man weiß, was genau nicht in Ordnung ist – um dann gezielt daran zu arbeiten…

Das Quecksilber ist wie ein Clown und kann dem Körper die unterschiedlichsten Streiche spielen – bei jedem wirken diese anders und bei jedem ist die Wirkung unterschiedlich ausgeprägt.
Sich ganzheitlich medizinisch auf Umwelt-Giftbelastungen hin untersuchen zu lassen, birgt keinerlei Risiko (solange man nicht auf blauen Dunst hin einen, am Einsatz von Chemikalien orientierten, Mobilisationstest durchführt. Bitte dringend vorher über die entsprechenden Risiken dieser informieren!).

Die Erkenntnisse einer solchen alternativ-medizinischen Testung können einzelne Leben allerdings grundlegend verändern – und retten!  


Psychische Folgen:


Wie in zahlreichen Ausführungen in der Fachliteratur nachzulesen (siehe Literaturempfehlungen), sind auch die psychischen Folgen durch eine Quecksilberbelastung enorm umfangreich.
Von Person zu Person können sich die Symptome nun auch hier beträchtlich unterscheiden, verschieden ausgeprägt oder gewichtet sein.

Vielfach hört man bei mit Quecksilber belasteten Kindern und Jugendlichen von besonders schüchternen, zurückgezogenen Verhaltensweisen, fehlendem Selbstwertgefühl und verschiedenartig ausgeprägten Formen von fehlendem Selbstvertrauen, Mut und positivem Denken an sich.
Ebenfalls findet man in der Literatur häufig Angaben zu unerklärlicher Ängstlichkeit, Panik (bis hin zu richtigen Panikattacken) und zu besonders besorgten und pessimistischen Charakteren.

Nicht selten ist es eine latente Nervosität, die quecksilberbelastete Menschen innerlich zu hetzen scheint – oftmals ist dies dann auch im täglichen Leben zu bemerken.
Mit dieser Nervosität geht nicht selten eine Un-Geordnetheit und Vergesslichkeit – die bis hin zur Verwirrung reichen können – einher. Neben dem Verlust an Selbstwertgefühl sind es nicht selten auch (zum Teil) ernsthafte Depressionen, die die Leidenden befallen.

Die Neigung zur Sturköpfigkeit, aber auch der Hang zu Wutanfällen und -ausbrüchen, unkontrollierter Aggression oder eine unverhältnismäßig niedrige Reizschwelle können ebenfalls auf die Nervenbeeinträchtigung durch das Quecksilber (wie evtl. auch anderer Umweltgifte) zurückzuführen sein.  


Beeinträchtigung des Immunsystems:

Neben der Tatsache, dass das Immunsystem bei einer gewissen Quecksilber-Belastung des Bindegewebes, des Blutes und der Organe dauerhaft in Alarmbereitschaft versetzt ist – aber leider mit der Eliminierung des Feindes so seine Schwierigeiten hat – ist es natürlich auch die Tatsache, dass sich das Quecksilber im intrazellulären Bereich der zum Immunsystem gehörenden Zellen selber ablagern kann.
Dauerhaft wird das Immunsystem nun strapaziert und in seiner Arbeitsweise gestört – eine chronische Infektanfälligkeit und die Tatsache, dass man jede Grippe und Erkältung mitnimmt, können auf solch ein ausgelastetes Immunsystem hindeuten.
Da das Quecksilber die bio-chemische Affinität mit sich bringt, sich an Proteine zu binden, kann dieser Vorgang in jeglichen Bereichen des Körpers dazu führen, dass die hieraus enstehenden Quecksilber-Protein-Komplexe vom Immunsystem als feindselig eingestuft – und nun bekämpft werden.
Um Stoffe loszuwerden, reagiert der Körper oftmals mit entzündlichen Eliminierungs-Vorgängen. Gerade an den bekannten Stellen, an denen sich das Quecksilber besonders häufig ablagert (z.B. Magen-Darm-Bereich, Mund- und Rachenraum, Bronchien, Gelenke, etc.) können sich nun jegliche Ausprägungen entzündlicher Vorgänge entwickeln.

Schulmedizinisch gibt es hierfür nun zahlreiche diagnostische Begrifflichkeiten – in vielen Fällen liegt jedoch ganz einfach die Fehlerkennung der körpereigenen Zellen vor, da diese vom Immunsystem durch das ihnen angelagerte Quecksilber nicht mehr erkannt werden.
Unternimmt man nun nicht grundlegend etwas gegen diesen Zustand, wird sich die Gesundheit mit zunehmender Ablagerung weiterer Quecksilber-Gifte aller Wahrscheinlichkeit nach weiter verschlechtern.

Es ist also in vielen Fällen nur eine Frage der Zeit, bis aus dem Umweltgift (und das muss nicht nur Quecksilber sein – dies ist allerdings eines der am weitesten verbreiteten…) eine Unverträglichkeit, aus der Unverträglichkeit vielleicht eine punktuelle Entzündung, aus der punktuellen Entzündung dann eine großflächigere chronisch gewordene (oder ständig wiederkehrende) Entzündung und aus dieser dauerhaft krankhaften Situation schließlich eines Tages eventuell – und als letzte Erscheinungsform dieser Krankheits-Symptom-Kette – ein Krebsgeschehen wird.

Der Körper hat verschiedene Möglichkeiten, uns auf gewisse gesundheitsgefährdende Aspekte aufmerksam zu machen. Dies beginnt durchaus subtil, wird deutlicher, schließlich anhaltend (chronisch) um schließlich (bei dauerhafter Nichtbeachtung, Fehlinterpretation oder dem Ignorieren des Zustandes) im körperlichen Supergau zu enden.

So ist es meines Erachtens kein Wunder (und auch in der Literatur so zu finden), dass aus regelmäßigen (Nahrungsmittel)- Unverträglichkeiten irgendwann die Tatsache (gelegentlich, regelmäßig oder dauerhaft) entzündeter Magen- oder Darmschleimhäute resultieren kann, als nächster Schritt werden sich eventuell Geschwüre oder ähnlichartige Veränderungen bilden, bis der Körper schließlich keine andere Wahl mehr hat und wohlmöglich eine karzinogene Veränderung entsteht.

Unverträgliche Nahrungsmittel kann man nun vergleichsweise einfach weglassen (wenn man sie denn kennt) – bei abgelagerten Giftstoffen sieht das schon etwas anders aus… Kommt dies zufällig jemandem bekannt vor? Nicht selten ist nämlich genau dies der Verlauf bei chronischen Darm-Erkrankungen wie der Colitis-Ulcerosa oder dem Morbus-Crohn (hier ist die Ursache eigentlich nie bekannt – und sie kann auch sehr viele individuell verschiedene Ursachen haben).
In den anderen Bereichen des Körpers sieht es zumeist ähnlich aus.

Das Immunsystem hat die Aufgabe, uns vor Eindringlingen zu beschützen – und das macht es auch. Aus ständig gereizten Nasen-Schleimhäuten beispielsweise wird vielleicht irgendwann eine chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung um die regelmäßigen Eindringlinge effektiv zu eliminieren (diesen Weg geht beispielsweise das Quecksilber jeden Tag!).

Ich selber habe über mehrere Jahre lang täglich Nasenspray benutzen müssen, um auch nur einen Hauch von Luft durch meine Nase einatmen zu können.
Regelmäßig und mehrfach im Jahr hatte ich langwierige Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen. Letztendlich folgte sogar ein operativer Eingriff – keine 6 Monate später war jedoch wieder alles beim Alten.
Seit mir allerdings die letzte Amalgamfüllung entfernt wurde, ist meine Nase ohne jegliche Einschränkungen frei…(am Folgetag der Amalgam-Entfernung bemerkte ich überrascht dieses für mich so ungewohnte Gefühl) – und bis heute blieb diese Besserung ohne die geringste Nasennebenhöhlen-Entzündung bestehen!

Ebenfalls wird das Quecksilber ständig durch die Lungen und die feinen Bronchien aufgenommen.
Chronische Atemprobleme, Asthma oder sogar wiederkehrende Lungenentzündungen können hier die Folge sein.
Jegliche Formen von Auto-Immunkrankheiten können also aus einer solchen, den Körper überfordernden Umwelt-Gift-Belastung entstehen.

Auch schmerzende Entzündungen in Gelenken, Knorpeln oder Muskeln (Rheuma, etc.) können problemlos auf das abgelagerte – und nun vom Immunsystem entzündlich bekämpfte Gift zurückzuführen sein.

Alle Neigungen und Ausprägungsmuster von Unverträglichkeiten und Allergien (auch bei den angeborenen!) haben IMMER etwas mit einem überlasteten – an Toleranz eingebüßtem – Immunsystem zu tun. Fremdstoffe werden nicht mehr richtig – oder eben falsch eingestuft – und die Folge beim nächsten Kontakt ist eine überschießende Abwehrreaktion (dann eine Allergie – oder aber auch die Form einer Pseudoallergie/Unverträglichkeit).
Viele Quecksilber- (oder anderweitig Umweltgift-) belastete Personen leiden daher unter verschiedenartigsten Allergie- und Intoleranzformen – gerade auch was die Nahrungsmittel betrifft. Die empfindlichen Magen-und Darmschleimhäute sind diesbezüglich ein enorm feiner Rezeptor.

Die Auflistungen hier sind bei Weitem nicht abschließend – wer sich diesbezüglich weiter informieren will, sollte tiefer in die Materie einsteigen und sich auf den Seiten Literatur-Empfehlungen oder Internet-Quellen umsehen. Gerne gebe ich auch persönliche Empfehlungen.  

Melde dich ruhig bei mir!
 

Alles Gute!