Quecksilber aus den Amalgam-Füllungen

Amalgam aus den Zahnfüllungen  

Obwohl man heute noch auf viele unzureichend informierte Mitmenschen trifft (leider auch gerade in Zahnarztkreisen), ist bereits offiziell untersucht und bestätigt worden, dass sich Quecksilber im Laufe der Zeit aus den ursprünglich als sicher geltenden AmalgamFüllungen löst.
Nach einer gewissen Zeitspanne (Jahre bis Jahrzehnte) ist aus diesen bereits ein großer Teil des Quecksilbers verdampft, sodass die Qualität und Stabilität der Füllungen dann oft zu leiden beginnen.

Die Füllungen können schließlich brüchig oder kleiner werden und begünstigen somit die Entstehung von Randkaries an den ehemals vollständig gefüllten Bohrstellen. Aus diesem Grund werden Amalgam-Füllungen auch gelegentlich erneuert.

Bei diesem Vorgang – wie auch beim unsachgemäßen Entfernen oder Anbohren vorhandener Füllungen – kommt es nicht selten zu enormen Zusatzbelastungen durch den umgehend entstehenden Quecksilberdampf. Diese Tatsache führt nicht selten zu extremen Gesundheitsfolgen bei den jeweiligen Personen.

Dass gerade viele Zahnärzte sich anscheinend nur unzureichend mit dem Thema dieser ernsthaften Giftquelle auseinandersetzen, wundert mich sehr – sind sie und ihre Zahnarzt-Helferinnen es doch, die täglich genau in dem Bereich der entstehenden hochgiftigen (und leicht vom Körper aufgenommenen) Quecksilberdämpfe ihren Arbeitsbereich haben.

Die Quecksilber-Exposition durch die Zahnfüllungen ist offiziell durchaus bekannt. Mittlerweile versteift man sich jedoch auf unsinnige Diskussionen über die eventuelle Austrittsmenge – und die möglichen Grenzwerte, ab denen die Gesundheit zu leiden beginnt.

In meinen Augen ist dies ein vollkommen gehaltloses Bemühen – und grenzt an reine Zeitschinderei – bevor hoffentlich eines Tages die Verwendung von Quecksilber in unserem Land (und auch den noch verbleibenden andere) auf ein Minimum reduziert und dieses besonders als Zahnfüllstoff und anderweitiger Inhaltsstoff, beispielsweise in Medikamenten oder Impfungen, verboten wird.

Bedenkt man, dass es in Zahnarztpraxen extra Amalgam-Abscheider gibt, die das Grundwasser vor einer Belastung schützen sollen oder die Tatsache, dass Energiesparlampen extra entsorgt werden müssen (oder besser müssten?! – ich bin mir sicher, dass der Großteil im Haushaltsmüll landet…) aber auch, dass Quecksilber in manchen Produkten und ehemaligen Anwendungsbereichen mittlerweile aufgrund seiner Toxizität verboten ist, dann frage ich mich ernsthaft, wie man noch immer darüber diskutieren kann, ab welcher Menge das Quecksilber gesundheitsschädlich IM menschlichen Körper wirkt.

Meines Erachtens (und entsprechend verschiedener gehaltvoller Quellen) gibt es für diesen starken Giftstoff überhaupt keinen Schwellenwert der Gesundheitsgefährdung.

Quecksilber ist einfach ein Stoff, der nicht in den menschlichen Körper (eventuell von Natur aus in minimalen Spuren – das war es dann aber auch) – und auch nicht in unsere Umwelt – gehört!

Zudem reagiert ohnehin jeder Mensch unterschiedlich sensibel, sodass offizielle Grenzwerte bei den Giftstoffen eigentlich ohnehin keinerlei Wert haben.

Hat man nun also eine oder mehrere Amalgam-Füllungen in den Zähnen, so gibt es verschiedene Wege, über die das Quecksilber jetzt aus der Füllung in unseren Körper gelangen kann.

Besonders hohe Belastungen entstehen beim Einlegen, Aus- oder Anbohren, Erneuern und Polieren der Füllungen.

Hier kann es das elementare, metallische Quecksilber sein, das verschluckt wird (dieses wird glücklicherwiese nur zu einem geringen Teil im Körper aufgenommen) – in der überwiegenden Zahl der Fälle ist es allerdings der hochgiftige – ebenfalls elementare Quecksilberdampf, den man über die Mundschleimhäute, durch Einatmung über die Lunge und über den Nasen- und Rachenbereich aufnimmt.
Dass sich das Quecksliber, wenn es einst den Weg ins Blut gefunden hat, im ganzen Körper verteilt, habe ich bereits beschrieben (siehe Unterpunkt Quecksiber-Formen).

Gerade im Rachen- und Mundbereich ist es zusätzlich ein Leichtes für dieses hartnäckige Gift, Zugang zum Nervengewebe und dem anliegenden Gehirn zu finden.

Die Wirkweise des nächtlichen Zähneknirschens löst ebenfalls vermehrt Quecksliber aus den Füllungen.
Auch jegliches normales Kauen (beim täglich mehrfachen Essen, Kaugummikauen, etc.) erhöht die Menge des abgegebenen Quecksilbers. Hier entsteht täglich eine gewisse Abriebmenge – wie zusätzlich ebenfalls durch die oftmals warmen oder heißen, sauren oder süßen Lebensmittel, die eine vermehrte Quecksilberausgasung einleiten.
Eine besondere Zusatzbelastung wird durch das Zähneputzen gefördert. Gerade von zahnaufhellenden Zahnpasten mit gewissem Peeling-Effekt und fluorhaltigen Zahncremes ist vor diesem Hintergrund abzuraten.  

Es kann aber auch durch verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Zahnfüll-Metallen zu vermehrter Korrosion und erhöhter Auslösung des  Quecksilbers kommen.
Goldlegierungen, verschieden zusammengemischte Amalgame, metallhaltige Brücken, etc. beschleunigen den Verfall der Amalgamfüllungen also ebenfalls.
Auch elektromagnetische Strahlung, wie sie von Mobiltelefonen, Bildschirmen und Antennenmasten ausgeht, begünstigt die Absonderung dieses hochgiftigen Stoffes. Das Rauchen führt ebenfalls zu der unschönen Tatsache, dass das Quecksilber vermehrt die Zahnfüllungen verlässt und nachfolgend in unseren Körper gelangt.  

Egal wie gut eine Quecksilberfüllung also in die Zahnkavität eingebracht wurde – und eine tolle und sichere Unterfüllung hin oder her – der Großteil verlässt nach oben hin als Abrieb, Korrosion oder eben dampfförmig als hochgiftiges Gas die Füllmasse.  
Dies ist so ein unbestreitbarer, heute offiziell akzeptierter und skandalöser Fakt!  

Wie man seinen Körper nun von dem (meist jahrelang) aufgenommenen Quecksilber (und anderen Umweltgiften) befreien kann, kannst du auf den nächsten Seiten nachlesen.  

Viel Spaß weiterhin!


Arne